SexualitĂ€t und Behinderung: Wie sexuelle Begleitung Selbstvertrauen und WĂŒrde stĂ€rken kann

Über die Lust auf Nacktheit, SexualitĂ€t und ein erstes Mal

SexualitĂ€t ist ein grundlegender Teil unseres Lebens, unabhĂ€ngig davon, wie unser Körper aussieht, funktioniert oder von anderen wahrgenommen wird. Und doch gibt es Menschen, deren Lust, IntimitĂ€t und BedĂŒrfnisse in unserer Gesellschaft nur selten berĂŒcksichtigt werden. Besonders Menschen mit körperlichen oder geistigen EinschrĂ€nkungen erleben hĂ€ufig, dass ihre SexualitĂ€t ĂŒbersehen, tabuisiert oder nicht ernst genommen wird.

Bei pjur ist es uns wichtig, auch ĂŒber diese Perspektiven zu sprechen. Wir möchten Raum schaffen fĂŒr Geschichten, Erfahrungen und Stimmen, die zeigen, wie vielfĂ€ltig SexualitĂ€t gelebt werden kann und warum sexuelle Selbstbestimmung fĂŒr alle Menschen selbstverstĂ€ndlich sein sollte. Der Wunsch nach NĂ€he, BerĂŒhrung und Begehren ist zutiefst menschlich. Doch was passiert, wenn dieser Wunsch immer wieder auf Unsicherheit, gesellschaftliche Tabus oder fehlende Möglichkeiten trifft?

In diesem Beitrag erzĂ€hlen Hannah, eine junge Frau mit körperlichen und sprachlichen EinschrĂ€nkungen, und ihr Sexualbegleiter Thomas Aeffner von ihrer ersten Begegnung. Sie berichten davon, wie eine professionelle sexuelle Begleitung zu einer Erfahrung werden kann, die weit ĂŒber körperliche IntimitĂ€t hinausgeht. Es ist eine Geschichte ĂŒber Vertrauen, Selbstzweifel und Mut und darĂŒber, wie wichtig es sein kann, sich selbst als begehrenswerten Menschen zu erleben.

Der Artikel ist ĂŒberwiegend aus der Perspektive von Thomas geschrieben und beschreibt seine Begegnung mit Hannah. ErgĂ€nzt wird er durch Hannahs persönliche EindrĂŒcke und Erfahrungen.

Unsere erste Kontaktaufnahme – eine Mail, ein Foto und viel Unsicherheit

Ich lerne Hannah vor einigen Jahren kennen, sie schreibt mich per Mail an und heftet ein Foto dazu: eine junge Frau mit kurzem Haar, in bunt gemusterter Kleidung sitzt in einem Rollstuhl und lÀchelt mich etwas verkrampft an. Sie möchte eventuell meine Dienstleistung buchen.

Wie Hannah selbst beschreibt: „Ich schrieb ihm. Mit Foto. Brutal ehrlich. Mit der stillen Erwartung, dass er absagen wĂŒrde. Er tat es nicht.“

Wir schreiben per WhatsApp hin und her, ich erfahre, dass sie in einem Wohnheim lebt und Spastiken hat, die auch ihre SprechfÀhigkeiten stark beeintrÀchtigen. Sie hat bisher nur schlechte Erfahrungen mit MÀnnern als mögliche Sexualpartner gemacht, ist immer abgelehnt worden.

„Weil ich genau wusste, wie Menschen auf mich reagieren. Weil ich wusste, was passiert, wenn eine Frau im Rollstuhl nicht nur existiert, sondern begehrt.“

Ich erzĂ€hle ihr, wie so ein Treffen mit mir sein könnte: wir reden miteinander, schauen ob die Chemie so weit stimmt, ob wir weiter machen wollen und dann könnten wir vielleicht kuscheln und schmusen und mal sehen, wie weit wir darĂŒber hinaus gehen wollen. Alles geschieht in ihrem Tempo, es geschieht nur das, was sie möchte, ich passe auf sie auf. Sie darf sich dabei ganz sicher fĂŒhlen.

Ihr ĂŒberraschender Wunsch: Nur Sex, bitte kein Reden, kein Kuscheln

Sie antwortet, dass sie nur Sex will, kein Reden, kein Kuscheln, nur reinen Sex.

Ich schreibe ihr, wie wichtig es mir ist, dass wir beide zueinander finden, wie wichtig mir ZĂ€rtlichkeit und liebevolle BerĂŒhrungen sind, wie wichtig mir die Begegnung von Mensch zu Mensch, von Mann zu Frau ist, und dass ich nicht der Typ fĂŒr eine schnelle Nummer bin. Warum möchte sie diese persönliche Begegnung nicht? Warum nur schnellen Sex?

Ihre Antwort lĂ€sst mir die TrĂ€nen in die Augen steigen: Weil sie Angst hat, dass ich sonst schon vor dem Sex wieder weglaufen wĂŒrde. Dass ich nicht mit ihr schlafen wĂŒrde, wenn ich sie vorher richtig sĂ€he. Weil sie doch so hĂ€sslich sei, dass niemand mit ihr Sex wolle.

Deshalb wolle sie lieber unsichtbar bleiben.

„Als meine Freundin mir von Sexualbegleitung erzĂ€hlte, war mein erster Impuls Abwehr. ‚Ich kaufe doch keine Liebe.‘ Aber es geht nicht um Liebe. Es geht um Begegnung. Um BerĂŒhrung. Um das Recht, den eigenen Körper nicht nur medizinisch zu erleben.“

Vom ersten Kennenlernen zur liebevollen, leidenschaftlichen Begegnung

Wir lernen uns kennen, wir sprechen miteinander, auch wenn ich zu Beginn arge Schwierigkeiten habe, sie zu verstehen. Ich frage nach, bis ich verstehe, was sie sagt. Wir sprechen ĂŒber unsere gemeinsame Leidenschaft: das Malen und wir merken auch, dass wir uns gegenseitig verstehen und mögen. Wir sehen uns an, lĂ€cheln, berĂŒhren und kĂŒssen uns. Wir sind Mann und Frau.

 â€žIch war nervös. Mehrfach ging ich auf Toilette. Ich wurde geschminkt. Parfum wurde aufgetragen. Ich versuchte meine Unsicherheit mit Make Up zu ĂŒbertönen. Und dann saßen wir da. Er war Ă€lter. Silbernes Haar. Ruhige Augen. Er roch nach WĂ€rme und angenehm mĂ€nnlich. Und es war nicht mechanisch. Nicht kalt. Nicht distanziert. Er wollte mich kennenlernen. Er sah mich. Das war verwirrend. Denn ich hatte erwartet, nur einen ‚Akt‘ zu buchen. Keine Resonanz. Aber BerĂŒhrung ist Kommunikation. Und plötzlich war da Energie, die mich anzog. ZĂ€rtlich. Wachsam. Fragend: ‚Ist das okay?‘ ‚Tu ich dir gut so?‘ Diese Fragen haben mehr mit WĂŒrde zu tun als viele PflegegesprĂ€che, die ich in meinem Leben gefĂŒhrt habe.“

PrivatsphĂ€re ist in einem Wohnheim ein merkwĂŒrdiges Konzept, wie Hannah betont:„Jeder, der zu mir möchte, muss durch den Gemeinschaftsbereich. An TĂŒren vorbei. An neugierigen Blicken vorbei. An Fragen vorbei: ‚Wer bist du?‘ ‚Bist du Hannahs Freund?‘ SexualitĂ€t wird dort geduldet – solange sie unsichtbar bleibt.“ Und doch kann es zu unangenehmen Unterbrechungen kommen: „Wenn ein Mitarbeiter die TĂŒr öffnet, ohne zu fragen. Und dann – das Schloss dreht sich. Keine PrivatsphĂ€re. Ein Mitarbeiter steht im Raum. Ich in einer Position, die definitiv nicht medizinisch erklĂ€rbar ist. Stille. Rote Gesichter. RĂŒckzug. Tja
 selbst schuld. In solchen Momenten merkt man: SexualitĂ€t von Menschen mit Behinderung wird nicht verboten – aber sie wird auch nicht wirklich mitgedacht.“

Schon in der nĂ€chsten Woche nach unserem ersten Treffen bekomme ich eine berĂŒhrende RĂŒckmeldung, wie gut es Hannah getan hĂ€tte, sich als Frau gesehen zu fĂŒhlen, nicht als Behinderte.

Sie hat außerdem ein Lied ĂŒber unser Treffen geschrieben: „Idealwert“.

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© Thomas Aeffner

Wie SexualitĂ€t ein Leben verĂ€ndern kann – Hannahs Weg zu Selbstbewusstsein und Selbstliebe

Wir haben uns inzwischen viele Male getroffen, haben ĂŒber Gott (naja, eher Buddhismus) und die Welt geredet, haben uns ĂŒber Kunst ausgetauscht und sexuelle Fantasien ausprobiert.

„SpĂ€ter musterten Pfleger die AbdrĂŒcke eines Seils auf meiner Haut. ‚Bondage‘, sagte ich. Manchmal ist das mutigste Wort das ehrlichste.“

Hannah ist inzwischen eine selbstbewusste junge Frau geworden, sie hat sich fĂŒr ein Projekt einer KĂŒnstlerin mit mir zusammen im Bett fotografieren lassen, wir sind gemeinsam in Dokumentarfilmen und dem preisgekrönten Kurzfilm „NĂ€he“ aufgetreten und haben bei Festivals und Fachtagen auf der BĂŒhne gesessen.

Sie schreibt an einem Buch, malt mit den FĂŒĂŸen und ihrer Nasenspitze Bilder und mischt sich auch politisch ein.

Sie hat endlich erleben dĂŒrfen, dass sie liebenswert ist, begehrenswert, eine junge Frau mit all ihren WĂŒnschen und TrĂ€umen, die sie auch leben will und leben wird.

SexualitÀt ist einer unserer stÀrksten Antriebe, hier hat sie ein ganzes Leben verÀndert, weil sie sich entfalten durfte.

Ich bin stolz darauf, dazu beitragen zu können, bei Hannah sowie bei vielen anderen Frauen, die ich in ihrer SexualitÀt professionell begleiten darf.

Denn das ist schließlich meine Arbeit: ich bin Sexarbeiter.

Hannah selbst fasst ihre Entwicklung zusammen: „Ich fragte mich lange: War ich verliebt? Oder war es einfach das erste Mal, dass ich mich als begehrenswerte Frau fĂŒhlte? Er war 70. Ich fĂŒhlte mich sicher in seinen Armen. Zu sicher vielleicht. Freunde sprachen von Vaterkomplex. Ich sprach von Vertrauen. Vielleicht war es beides nicht. Vielleicht war es einfach das GefĂŒhl, dass jemand meinen Körper nicht als Pflegefall, sondern als Lustkörper sieht. Und das verĂ€ndert etwas. Warum verlieben wir uns in Unerreichbares? Ich musste ihn noch einmal treffen. Um zu prĂŒfen, ob mein Herz rast oder nur meine Fantasie. Vier Monate spĂ€ter wusste ich: Es war keine große Liebe. Aber es war eine große Erfahrung. Warum verlieben wir uns in Menschen, die nicht bleiben können? Weil sie sicher sind? Weil sie uns nicht im Alltag zurĂŒckweisen können? Weil wir lernen mussten, uns mit halber NĂ€he zufriedenzugeben? Ich weiß es nicht. Ich weiß nur: Ich habe mich nicht in ihn verliebt. Ich habe mich in die Möglichkeit verliebt, begehrt zu werden.“

Was sie gelernt hat:„Ich darf Lust empfinden. Ich darf fĂŒr NĂ€he bezahlen, ohne mich dafĂŒr zu schĂ€men. Ich darf Grenzen setzen. Ich darf neugierig sein. Ich darf mich irren. Und vor allem: Ich bin ein Mensch. Eine Frau mit einer SexualitĂ€t. Nicht nur ein Körper, der versorgt wird. Nicht nur eine Bewohnerin im letzten Zimmer des Flurs. Nicht nur ‚Schatzi‘, ‚Engelchen‘ oder ‚Butterblume‘. Sondern Hannah. Und meine Lust ist kein Tabu.“

Fazit

SexualitĂ€t ist eng mit unserem Selbstbild, unserer WĂŒrde und unserem GefĂŒhl von gesellschaftlicher Zugehörigkeit verbunden. Hannahs Geschichte zeigt eindrucksvoll, wie stark diese Bereiche miteinander verwoben sein können. Wenn Menschen mit Behinderung immer wieder erleben, dass ihre BedĂŒrfnisse ĂŒbersehen oder nicht ernst genommen werden, kann leicht das GefĂŒhl entstehen, dass fĂŒr ihre Lust und IntimitĂ€t in dieser Welt kein Platz ist.

Doch das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung gilt fĂŒr alle Menschen. Begegnungen wie die zwischen Hannah und Thomas können RĂ€ume öffnen fĂŒr BerĂŒhrung, Vertrauen und die Erfahrung, als Mensch mit WĂŒnschen und SehnsĂŒchten wahrgenommen zu werden.

Vielleicht liegt die wichtigste Erkenntnis darin, dass SexualitĂ€t weit mehr ist als ein körperlicher Akt. Sie kann Selbstbewusstsein stĂ€rken, neue Perspektiven eröffnen und Menschen helfen, sich selbst mit anderen Augen zu sehen. Genau das hat Hannah erlebt. Es war nicht die große Liebe, sondern eine Erfahrung, die ihr gezeigt hat, dass ihre Lust, ihr Körper und ihre WĂŒnsche genauso selbstverstĂ€ndlich zu ihrem Leben gehören wie zu dem jedes anderen Menschen.

Über Hannah:

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© Thomas Aeffner

Hannah ist Mitte 30, lebt in einer Stadt am Rande des Ruhrgebietes, selbstĂ€ndig in betreutem Wohnen inzwischen in einer eigenen Wohnung. Sie arbeitet als BĂŒrokraft in einer Behindertenwerkstatt – denn sie ist seit ihrer Geburt in ihren Bewegungsmöglichkeiten von Armen und Beinen eingeschrĂ€nkt, auch ihre SprechfĂ€higkeit ist stark betroffen und sie nutzt einen E-Rollstuhl.

Die junge Frau wird auf Grund ihrer sichtbaren EinschrĂ€nkungen von anderen Menschen offenbar nicht als mögliche Partnerin wahrgenommen – jedenfalls hat sie auf dem „Beziehungsmarkt“ bislang keinen Erfolg gehabt. Man muss sich schon etwas Zeit nehmen, um ihre Aussprache zu verstehen, aber die scheint sich kaum jemand nehmen zu wollen. Dabei ist Hannah eine kĂŒnstlerisch vielseitige Persönlichkeit, sie malt, sie schreibt Lieder, sie arbeitet an ihrem ersten Buch. Seit ihrer Mitarbeit an dem preisgekrönten Dokumentarfilm „NĂ€he“, hat sie auch bei weiteren Projekten der Wuppertaler Medienwerkstatt mitgemacht und dort neue Freunde gefunden.

Hannah ist in eine politische Partei eingetreten und setzt sich so in ihrer Stadt fĂŒr Barrierefreiheit und Inklusion ein.

Diese selbstbewusste junge Frau hat auch selbst die ErfĂŒllung ihrer sexuellen BedĂŒrfnisse in die Hand genommen. Sie lĂ€sst sich nicht vorschreiben, wie Frauen sexuell sein sollen, und sie lĂ€sst sich nicht davon abhalten, auch als Frau mit einer körperlichen Behinderung fĂŒr ihre sexuelle Selbstbestimmung einzutreten. Und so lange Menschen sich nicht die MĂŒhe machen wollen, diese kreative und sinnliche Frau wirklich kennenzulernen, erfĂŒllt sie sich eben mit professioneller Sexualbegleitung ihre erotischen TrĂ€ume.

Das ganze originale Kapitel „Die Lust auf Nacktheit“ von Hannah ist auf YouTube zu hören.

Über den Autor:

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© Thomas Aeffner

Thomas Aeffner ist schon im Rentenalter und lebt lÀndlich, nahe der Grenze zu den Niederlanden.

Obwohl ursprĂŒnglich staatlich examinierter Lehrer, hat er die meiste Zeit seines Lebens erfolgreich als KĂŒnstler gearbeitet. Nach dem Eintritt in die Rente ließ er sich erst zum Tantra-Masseur und dann zum Sexualbegleiter ausbilden. Aus dem Bildermaler wurde ein BerĂŒhrungskĂŒnstler.

Sexualbegleitung und Sexualassistenz sind sehr spezielle Bereiche der Sexarbeit: Sexualassistent:innen haben sich meist auf die Arbeit mit Senior:innen und Menschen mit Behinderungen spezialisiert und assistieren ihnen dabei, ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung auch dann zu verwirklichen, wenn sie keinen geeigneten Partner dafĂŒr haben oder sonstige UnterstĂŒtzung dabei benötigen. Außer auf die Befriedigung sexueller BedĂŒrfnisse, zielt Sexualbegleitung auf Persönlichkeitsentwicklung ab, auf Empowerment.

Er sagt: „Wer allen Ernstes behauptet, Sex gegen Geld sei immer Vergewaltigung und gehöre deshalb verboten, hat ein sehr eingeschrĂ€nktes Weltbild und lĂ€sst sich von Dogmen leiten.“

Aeffners Arbeit grĂŒndet sich auf Respekt und Liebe, hilft Frauen, sich zu entfalten und ihr Leben auch in sexueller Hinsicht so selbstbestimmt wie möglich zu gestalten. Dazu muss man weder besonders alt sein noch eine Behinderung haben: auch Frauen mit Missbrauchserfahrung oder ganz ohne sexuelle Erfahrungen, oder Frauen, die sich einfach mal was Gutes tun wollen, buchen seine Dienste.

Wer das nicht selbst miterlebt hat, wie empowernd der lustvolle Umgang mit sich und seinem Körper sein kann, kann sich meist gar nicht vorstellen, was befriedigender einvernehmlicher Sex bewirken kann, wie heilsam fĂŒr Körper und Seele es ist, tatsĂ€chlich als Frau wahrgenommen und angenommen zu werden – und nicht als altes oder behindertes Neutrum. Und dass solch liebevolle Zuwendung bei Bedarf auch fĂŒr Geld zu haben ist. Eben als professionelle Dienstleistung.

Mehr Informationen:

https://www.sexualbegleitung-nrw.de/
https://www.aeffner.com/blog

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