Zwischen Vorurteilen und Fantasie-ErfĂŒllung: Ein GesprĂ€ch mit Lilli vom Berufsverband fĂŒr Sexarbeit
17 Februar 2026
Mit der Kampagne WOMAN FIRST stellt pjur selbstbestimmte weibliche SexualitĂ€t in den Mittelpunkt: Denn leider ist genau das â dass Frauen ihre SexualitĂ€t selbst bestimmen â auch 2026 lĂ€ngst nicht ĂŒberall selbstverstĂ€ndlich. Vor allem weibliche SexualitĂ€t wird noch immer abgewertet, wenn sie sich nicht bestimmten Erwartungen unterordnet.
Wir finden, alle Frauen sollten ihre SexualitĂ€t nach ihren eigenen WĂŒnschen leben dĂŒrfen, ohne dafĂŒr moralisch verdammt zu werden oder sich fĂŒr ihre Lebensweise rechtfertigen zu mĂŒssen.
Im Rahmen dieser Kampagne haben wir deshalb auch Lilli interviewt: WĂ€hrend sie einerseits âganz normalâ SexualitĂ€t als Privatperson lebt, setzt sie ihr Wissen und EinfĂŒhlungsvermögen rund um Körper und IntimitĂ€t auch dafĂŒr ein, Geld zu verdienen â in einem Job der sich fĂŒr sie finanziell lohnt:
Das GesprĂ€ch mit Lilli zeigt, dass selbstbestimmte SexualitĂ€t viele Formen haben kann und diese, solange sie auf Konsens beruht, nicht unbedingt fĂŒr alle und jeden nachvollziehbar sein muss, um ihre Daseinsberechtigung zu haben.
Ăber Sexarbeit wird politisch und gesellschaftlich viel gesprochen, die Arbeit gilt nach wie vor in den meisten Köpfen als unanstĂ€ndig oder als unfreiwilliger letzter Ausweg.
In diesem Interview wurde uns wieder bewusst, dass es gerade bei polarisierenden Themen besonders wichtig ist, mit den Menschen selbst zu sprechen anstatt nur ĂŒber sie.
Der Berufsverband Sexarbeit, bei dem Lilli Mitglied ist, setzt sich seit 2013 fĂŒr eine Verbesserung der ArbeitsumstĂ€nde von Sexarbeitenden sowie fĂŒr faire Gesetze und eine Entstigmatisierung des Berufsfelds ein â deutschlandweit. Hier liest du mehr ĂŒber den Verband und warum es lohnt, dessen ehrenamtliche Arbeit zu unterstĂŒtzen.
Wenn man Lilli auf der StraĂe sieht, wĂŒrde man nie darauf kommen, wie sie wĂ€hrend ihrer Arbeitszeit aussieht. Keine Strapse, kein Korsett, keine High Heels, ungeschminkt und kurze NĂ€gel. âMein Stil ist Waldzwergâ, sagt sie und grinst. Erd- und GrĂŒntöne, flache Stiefel, ZipfelĂ€rmel, Hoodies.
Privat ist sie introvertiert, Energie tankt sie durch Allein-Zeit. âIch bin definitiv ein Drinnieâ, sagt sie und verweist auf den Podcast von Giulia Becker und Chris Sommer. Ihr Zimmer ist ein kleiner Pflanzenurwald, den Schreibtisch hat sie schon vor Jahren gegen einen Schaukelstuhl mit Laptophalterung eingetauscht. Sie entspannt beim KreuzwortrĂ€tseln.
Die gleiche Frau verdient seit mehr als einem Jahrzehnt ihr Geld als Sexarbeiterin und ist Mitglied beim BesD e.V. â dem einzigen Berufsverband in Deutschland, der sich fĂŒr die Rechte von Sexarbeiter*innen und faire Prostitutions-Gesetze einsetzt.

Adrenalin pur: Der erste Termin mit einem Kunden
Als Lilli mit Ende 20 in die Sexarbeit eingestiegen ist, war das kein Drama, sondern eine ziemlich nĂŒchterne Entscheidung. Ihr normales Gehalt reichte fĂŒr Miete und Alltag, aber Sparen war praktisch nicht drin.
âIch hatte ein paar Sexworkerinnen im Bekanntenkreis, fĂŒr mich war das nie etwas AnrĂŒchiges. Sex sehe ich immer schon eher als erlernbaren Skill â solange alles einvernehmlich und respektvoll ablĂ€uft, finde ich nichts dabei, das auch mit Menschen zu teilen, mit denen mich sonst nichts verbindet.â erzĂ€hlt sie.
Also schreibt sie eine ihrer Bekannten an, bekommt die Nummer einer Escort-Agenturchefin und trifft sich mit ihr im CafĂ©. âEs war extrem aufregend, aber sie war super sympathisch und hat alle meinen Fragen sehr offen beantwortet.â Zur Sicherheit covern sie beim ersten Termin zusĂ€tzlich zwei Freundinnen â nicht nur die Agentur weiĂ, wo sie ist.
Sie erinnert sich an den ersten Kunden: Normal, nett, sie besprechen erstmal in Ruhe alles, bevor es zur Sache geht. Der Sex selbst war âganz normal, nichts AuĂergewöhnliches.â
âIch war unfassbar nervös davor, aber danach war ich sehr zufrieden mit mir und hatte 800 Euro in der Tasche.â 30âŻ% gehen an die Agentur fĂŒr Vermittlung und Werbung, aber es ist trotzdem mehr Geld als sie jemals sonst in zwei Stunden verdient hat.

Normaler Job versus Sexarbeit: Wo nerven die Kunden mehr?
Wenn Lilli nicht als Sexarbeiterin arbeitet, schreibt sie Texte gegen Geld. âLeider ist das lĂ€ngst nicht so gut bezahltâ, sagt sie trocken. Und: Die Kund*innen seien oft anstrengender.
âIn der Sexarbeit sind mir die meisten Kunden extrem dankbar, dass ich mir Zeit fĂŒr sie nehme. Sie freuen sich vorher und sind hinterher glĂŒcklich. Als Texterin bekomme ich eher das Anspruchsdenken zu spĂŒren: âIch bezahle â du hast zu liefern.ââ
âIn den meisten Berufen bestimmt der Kunde, was geht und Unternehmen sind der Meinung, sie können dich ersetzen. In diesem Job biete ich eine sowohl intime als auch sehr individuelle Dienstleistung an, und zwar immer zu meinen Konditionen. Das gefĂ€llt mir.â
UnabhĂ€ngigkeit ist ihr wichtig, klassisches 9 to 5 im BĂŒro hat sie frĂŒher gelebt und sich letztendlich ganz dagegen entschieden. âAls SelbststĂ€ndige arbeite ich in der Praxis zwar oft mehr und lĂ€nger, aber dafĂŒr gehört meine Zeit auch mir und ich bestimme, wohin ich meine Energie lenke.â
âIch wĂŒrde mich immer fĂŒr den Gangbang entscheidenâ: Emotionsarbeit als heimliche Burnout-Gefahr
FrĂŒher hat Lilli auch Overnights und die volle âGirlfriend-Experienceâ angeboten: schick essen gehen, die klassische VerfĂŒhrung an der Bar, mehrere Runden Sex, ĂŒbernachten, Guten-Morgen-Sex. âIch bin ein Morgenmuffel und die schauspielerische Leistung, so zu tun, als wĂ€re ich nicht genervt, sondern erregt, hat mich wahnsinnig ausgelaugt.â
Es sind nicht die sexuellen Praktiken, die sie mĂŒde machen, sondern die Dauer von dem, was sie Emotionsarbeit nennt. âDie vielen GesprĂ€che, das stĂ€ndige Aufmerksamkeit-Halten, immer charmant sein, immer prĂ€sent bleiben.â Nach solchen langen Dates fĂŒhlte sich das hohe Honorar nur noch wie Schmerzensgeld an: âIch hatte danach erstmal eine Woche auf nichts mehr Bock.â
Dann sagt sie einen Satz, der bei vielen Nicht-Sexworkern wohl fĂŒr Schnappatmung sorgen wĂŒrde: âWenn ich die Wahl hĂ€tte zwischen einem kommerziellen Gangbang mit zehn MĂ€nnern und nach vier Stunden nach Hause gehen oder vier Stunden mit einem Mann flirten, plaudern, essen und Sex haben, fĂŒrs gleiche Geld â ich wĂŒrde IMMER den Gangbang nehmen.â
Viele Kolleginnen sehen das Ă€hnlich, erzĂ€hlt sie. âAber fĂŒr Menschen, die nicht in der Sexarbeit sind, klingt das oft total schrĂ€g.â
âEs besteht oft ein völlig verqueres Bild von Sexarbeitâ
Seit dem Prostituiertenschutzgesetz, das 2017 in Kraft getreten ist, sind sogenannte Gangbang-Parties ĂŒbrigens verboten, angeblich weil sie menschenunwĂŒrdig oder frauenfeindlich seien.
Lilli hat dazu eine klare Meinung:
 âMenschen, die nicht selbst in der Sexarbeit tĂ€tig sind, haben oft ein völlig verqueres Bild davon. Jemand, der statistisch gesehen wahrscheinlich hetero, monogam und nur bei ausgeschaltetem Licht sexuell aktiv ist, kann sich in den meisten FĂ€llen nicht mal vorstellen, mit jemandem ins Bett zu hĂŒpfen, den diese Person nicht liebt. Geschweige denn sich dafĂŒr bezahlen zu lassen. Wenn solche Menschen dann noch komplexe ZusammenhĂ€nge rund um Konsens, Freiwilligkeit im Kapitalismus und das Recht auf freie Berufswahl verstehen sollen, kommen unfaire Sondergesetze fĂŒr uns Sexworker dabei raus. Im schlimmsten Fall ein Sexkaufverbot! Deshalb ist es mir auch so wichtig, dass wir in Deutschland mit dem Berufsverband eine echte Stimme haben.â
Im BDSM-Studio: Professionelle Sub und Switcherin
Heute arbeitet Lilli vor allem als professionelle Sub und Switcherin, manchmal alleine, manchmal zusammen mit einer dominanten Kollegin. âIch biete im Grunde alles an, was ich im Rahmen des jeweiligen Treffens machen willâ, beschreibt sie.
GrundsĂ€tzlich gehören Geschlechtsverkehr, Oralverkehr und KĂŒssen fĂŒr sie zu einem Termin dazu â auĂer es gibt GrĂŒnde, das in der Situation nicht zu wollen. âWenn ich zum Beispiel jemanden nicht gut riechen kann, vermeide ich ZungenkĂŒsseâ, sagt sie.
Die BDSM-Komponente ist sehr individuell, je nachdem, was Kund*innen sich wĂŒnschen. âIch bin da stufenlos regelbarâ, sagt sie. âIch kann die devote Sklavin sein oder auch verspielt dominant. Vor allem Rollenspiele mit Ageplay oder Petplay machen mir groĂen SpaĂ, aber ich mag auch sinnliches Flogging und Rohrstöcke.â

(c) Ben Nordmann / justnotbed.com
Was macht einen guten Sexwork-Kunden aus?
Lillis Kund*innen sind unterschiedlich. Die meisten sind MĂ€nner, ab und zu kommt eine Frau oder auch ein Paar. Was fĂŒr sie einen guten Kunden ausmacht?
âHauptsache, der Kunde kennt den Unterschied zwischen RealitĂ€t und Fantasie sowie zwischen Dienstleistung und privater Beziehungâ, sagt sie. Das merke sie oft schon in den Mails im Vorfeld, spĂ€testens aber in der persönlichen Interaktion. Und sie sagt: âIch kann mich gut in Menschen hineinversetzen und recht genau einschĂ€tzen, was sie sich wĂŒnschen, aber man muss mir zumindest in GrundzĂŒgen kommunizieren können, in welche Richtung es gehen soll.â
Egal, in welcher BDSM-Rolle sie agiert, als Dienstleisterin hat Lilli am Ende die Kontrolle. âAls Dienstleisterin habe ich immer die Hosen an und das letzte Wort. Ein schlauer Kunde lĂ€sst mich eine verfĂŒhrerische Fantasiewelt speziell fĂŒr ihn aufbauen, die seine BedĂŒrfnisse befriedigt, wĂ€hrend er mich gleichzeitig subtil fĂŒhren und lenken lĂ€sst. So sind am Ende alle zufrieden.â
Polyamore Pillow Princess
Lilli lebt polyamor, mit mehreren festen Beziehungen gleichzeitig. âDie jĂŒngste Beziehung lĂ€uft seit etwa sieben Jahren, die Ă€lteste seit ungefĂ€hr fĂŒnfzehnâ, erzĂ€hlt sie. Sie wohnt mit zwei ihrer LebensgefĂ€hrt*innen zusammen, alle wissen alles ĂŒber ihre Arbeit.
Spannend: Privat ist sie am liebsten sehr passiv. âIch habe mal den Begriff Pillow Princess auf Reddit gelesen, den eigne ich mir jetzt einfach mal anâ, sagt sie lachend. âIm Beruf bin ich die Aktive, die das Geschehen vorantreibt und leider auch die, die beim Sex meistens oben sein muss. Aber fĂŒr Geld ist das okay.â
Die jĂŒngeren volljĂ€hrigen Familienmitglieder wissen ĂŒber ihren Beruf Bescheid, die Ă€lteren nicht. âEs gibt so viele Vorurteile rund um Zwang und Gewalt. Ich möchte nicht, dass sie sich Sorgen um mich machen.â

(c) BesD e.V. 15.08.2019 Hurenkongress
Warum ihre Mitgliedschaft beim Berufsverband fĂŒr sie wichtig ist
Lilli ist Mitglied beim BesD e.V., dem Berufsverband erotische und sexuelle Dienstleistungen. Der Verband ist ausschlieĂlich selbstorganisiert von Sexworker:innen und der gröĂte seiner Art in Europa.
âTrotzdem ist es ein stĂ€ndiger Kampf gegen Vorurteile, Fake News und Prostitutionsgegnerâ seufzt sie. âIch bin ĂŒberzeugt, wenn es den BesD nicht gĂ€be, der ĂŒber die Jahre stĂ€ndig laut dagegen gehalten hat, hĂ€tten konservative Politikerinnen hierzulande schon fröhlich ein Sexkaufverbot eingefĂŒhrt. Wir tauschen uns auch international aus und wissen, wie die Kolleginnen in Frankreich und Irland unter den Anti-Prostitutionsgesetzen leiden.â
Lilli findet es wesentlich, dass Beratungsstellen Menschen in prekĂ€ren Situationen unterstĂŒtzen und dass die Behörden hart gegen sexuelle Ausbeutung, Menschenhandel und ZuhĂ€lterei vorgehen. âAber ich will, dass sich auch jemand proaktiv dafĂŒr einsetzt, dass keine Gesetze auf den RĂŒcken von Sexarbeiter*innen und zu unserem Schaden gemacht werden. Es ist schlimm genug, was das Prostituiertenschutzgesetz hier angerichtet hat â Stichwort Zwangsberatung und Hurenausweis. Aber ich hoffe, dass es durch die Evaluation bald zu Verbesserungen kommt.â
Ăber den Verband hat Lilli auch viel Kontakt zu Kolleg*innen in ganz Deutschland bekommen.
âEs gibt interne Telegram-Gruppen, Workshops, in denen Sexworker einander etwas beibringen, RĂ€ume fĂŒr Austausch ohne Stigma. âDie Möglichkeit, wirklich nur unter Kolleginnen offen ĂŒber den Job reden zu können oder Fragen zu stellen, ohne verurteilt zu werden, das tut gut.â
Hast du als Profi Sextipps fĂŒr unsere Leser*innen?
Lilli denkt kurz nach, dann sagt sie: âVielleicht das hier: Es ist okay, im Bett das zu tun, wonach dir ist. Wenn du denkst, du bist pervers oder irgendwas stimmt nicht mit dir, dann kannst du ziemlich sicher davon ausgehen, dass es ganze Pornoseiten zu deiner Phantasie gibt. Du bist sehr wahrscheinlich nicht allein.â
Genauso wichtig findet sie Konsens und persönliche Grenzen. âLass dich zu nichts drĂ€ngen, worauf du nicht richtig Bock hast. Du musst nicht alles ausprobieren und keinen Trend mitmachen.â
âIn den letzten Jahren lese ich leider sehr hĂ€ufig von jungen Leuten, die plötzlich und ohne Absprache mit Edge-Play wie Atemkontrolle und besonders WĂŒrgen konfrontiert werden und sich fragen, ob das okay ist, weil sie es ja im Porno gesehen haben. Als BDSMerin die privat selbst extrem spielt, kann ich dir sagen: Es ist nicht okay und brandgefĂ€hrlich. Den Hals abzudrĂŒcken ist eine unsichere Praktik, die zu schlimmen Verletzungen und Tod fĂŒhren kann. Du bist zuallererst immer dafĂŒr verantwortlich, gut fĂŒr dich zu sorgen und das zu tun, was dir guttut. Das gilt fĂŒr Sex und anderswo. Wer was anderes sagt, will dich manipulieren.â
AbschlieĂende Worte?
âIch mache Sexarbeit fĂŒr Geldâ, sagt sie. âSo wie ich vorher in anderen Jobs fĂŒr Geld gearbeitet habe. Nur mit dem Unterschied: Hier passt der Job noch besser zu mir. Und meine Kund*innen sind meistens deutlich dankbarer.
Weil ich diese Arbeit weiter legal machen will, solange ich Bock darauf habe, bin ich Mitglied beim BesD und stĂ€rke dadurch den Verband. Ich empfehle deshalb auch von Herzen allen Kolleg*innen die Mitgliedschaft â egal wo ihr arbeitet. Je mehr wir sind, desto mehr hört man uns zu. Ich denke wir alle wĂŒnschen uns Sicherheit und Rechte und weniger Verurteilung unserer Arbeit â und der BesD setzt sich genau dafĂŒr ein.â
Ăber Lilli

(c) Lilli
Lilli ist Anfang 40 und lebt in einer deutschen GroĂstadt. Neben anderen „bĂŒrgerlichen“ TĂ€tigkeiten verdient sie seit etwa zwölf Jahren regelmĂ€Ăig in der Sexarbeit ihr Geld. Sie hat dabei Erfahrungen in verschiedenen Bereichen der Branche â als klassisches Escort mit Hotelbesuchen und Ăbernachtungen, abendweise in Clubs, sowie in BDSM-Studios/Apartments in dominanten und submissiven sexuellen Rollenspielen. Sie ist seit vielen Jahren Mitglied beim BesD e.V. â dem Berufsverband fĂŒr Sexarbeiter*innen in Deutschland. Gemeinsam mit Kolleg*innen aus ganz Deutschland setzt sie sich dafĂŒr ein, dass Gesetze rund um Prostitution nicht ĂŒber die Köpfe der Betroffenen hinweg gemacht werden und dass Vorurteile und Verurteilung gegenĂŒber sexuellen Dienstleistungen und den Menschen die sie anbieten, endlich abnehmen.Â
Im Berufsverband fĂŒr erotische und sexuelle Dienstleistung â kurz: BesD â setzen sich Sexarbeitende selbst fĂŒr eine Verbesserung der ArbeitsumstĂ€nde sowie fĂŒr faire Gesetze und eine Entstigmatisierung des Berufsfelds ein. Hier erfĂ€hrst du mehr ĂŒber den Verband und warum es lohnt, dessen ehrenamtliche Arbeit zu unterstĂŒtzen: www.berufsverband-sexarbeit.de
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