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pjur & SEX NOW: Rückblick auf einen kulturellen Dialog

Recap Collage zur SEXNOW in Düsseldorf

Wie Kunst, Offenheit und neue Perspektiven den gesellschaftlichen Blick auf Lust und Intimität verändern.

Düsseldorf, Deutschland / Wasserbillig, Luxemburg, Mai 2026

Vom 5. September 2025 bis zum 3. Mai 2026 wurde das NRW-Forum Düsseldorf mit der Ausstellung SEX NOW zu einem zentralen Ort für einen offenen, zeitgemäßen Dialog über Sexualität. In zehn thematischen Räumen mit rund 400 Objekten entstand ein vielschichtiger Zugang zu Lust, Körper und Begehren, eingebettet in gesellschaftliche, kulturelle und technologische Entwicklungen. Als offizieller Partner war pjur Teil dieses besonderen Formats und beteiligte sich aktiv daran, neue Perspektiven auf Intimität und sexuelles Wohlbefinden sichtbar zu machen.

Ein Ausstellungsformat zwischen Kunst und gesellschaftlicher Reflexion

Von der sexuellen Revolution bis hin zu aktuellen Diskursen wie #MeToo, #Sexpositivity und #SexualWellness eröffnete SEX NOW einen Raum, in dem Besucher:innen eingeladen waren, eigene Perspektiven zu hinterfragen und neue Sichtweisen zu entwickeln. Themen wie queere Identitäten, individuelle Lust und die Rolle digitaler Technologien wurden dabei ebenso aufgegriffen wie Fragen nach Selbstbestimmung und Gleichberechtigung.

pjur als aktiver Partner im Rahmen der SEX NOW Formate

Im Rahmen der SEX NOW war pjur nicht nur als Partner präsent und in begleitende Diskursformate eingebunden, sondern gestaltete das Programm auch aktiv durch eigene Veranstaltungen, die die inhaltlichen Schwerpunkte der Ausstellung gezielt erweiterten. Gemeinsam mit ORION wurde ein Influencer Event zum gesellschaftlich relevanten Thema des Orgasm Gap gestaltet. Im Rahmen dieses Events kamen unterschiedliche Perspektiven aus Medizin, Sexual Wellness, Medien sowie der Creator- und Key-Opinion-Leader-Community zusammen. Mehr als 20 ausgewählte Influencer:innen und Meinungsbildner:innen aus dem deutschsprachigen Raum folgten der Einladung. Der Austausch ermöglichte eine vielschichtige Auseinandersetzung mit Fragen zu Gleichberechtigung, Intimität und sexueller Wahrnehmung. Die Talkreihe „Im Bett mit…“ schuf im Rahmen von SEX NOW über mehrere Termine hinweg einen offenen Raum für Gespräche über Sexualität.

Beim finalen Event der Veranstaltungsreihe, moderiert von Auri Sattelmair, war pjur in Form von Brand Director Jennifer Parry Teil der Gesprächsrunde. Ebenfalls an der Diskussion beteiligt war Sanja Zündorf, Gründerin von „entzück dich selbst“, deren Arbeit sich mit weiblicher Lust, Körperbewusstsein und einem selbstbestimmten Umgang mit Sexualität beschäftigt. Im Fokus stand insbesondere weibliche sexuelle Selbstbestimmung. Im Gespräch wurde beleuchtet, wie sich die Sexual Wellness-Branche verändert und wie selbstbestimmte weibliche Sexualität heute gelebt wird und sich künftig weiterentwickeln kann und sollte. Durch die Einbindung von Publikumsfragen entstand ein direkter, interaktiver Dialog, der zusätzliche Perspektiven in die Diskussion integrierte und den Austausch weiter vertiefte.

Ergänzend dazu fand eine weitere Veranstaltung gemeinsam mit Dr. Britta Kühlmann statt, die den Fokus auf Lust und Intimität in der (Peri-)Menopause legte. Im Zentrum stand ein Thema, das viele Menschen betrifft, jedoch gesellschaftlich noch zu selten offen besprochen wird. Der Austausch verband medizinische Expertise mit gesellschaftlicher Perspektive und eröffnete einen aktiven Dialog über körperliche Veränderungen, Intimität und sexuelles Wohlbefinden in dieser Lebensphase.

Dialog über Sexualität im Wandel

Die starke Resonanz auf die Ausstellung und das begleitende Programm zeigt, wie groß der Bedarf an offenen, zeitgemäßen Gesprächen über Sexualität ist. Für pjur unterstreicht dies, wie wichtig Formate sind, die neue Perspektiven ermöglichen und den gesellschaftlichen Dialog aktiv vorantreiben.

pjur versteht es als seine Verantwortung, solche Plattformen zu unterstützen und mitzugestalten. Denn nur durch offenen Austausch, unterschiedliche Blickwinkel und den Mut, bestehende Narrative zu hinterfragen, entsteht ein bewusster, selbstbestimmter Umgang mit Intimität, der langfristig wirkt.