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Frau auf dem Rücken liegend, in Unterwäsche

Der Orgasm Gap: Warum kommen Frauen seltener zum Orgasmus?

Sex gilt als schönste Nebensache der Welt. Doch schaut man genauer hin, zeigt sich ein deutliches Ungleichgewicht: Männer erleben bei heterosexuellem Sex wesentlich häufiger einen Orgasmus als Frauen. Für dieses Phänomen gibt es einen wissenschaftlichen Begriff – Orgasm Gap.

Dabei geht es nicht um einzelne Erfahrungen oder persönliche Vorlieben, sondern um ein Muster, das Forschende seit Jahrzehnten beobachten. Während Männer beim Geschlechtsverkehr in den meisten Fällen zum Höhepunkt kommen, bleibt dieser bei vielen Frauen im heterosexuellen Kontext deutlich häufiger aus. Eine Studienauswertung aus dem Jahr 2022 zeigt, dass Frauen beim Sex mit einem heterosexuellen Partner je nach Studie in 30 bis 60 Prozent der Fälle einen Orgasmus erleben. Bei Männern liegt dieser Wert zwischen 70 und 100 Prozent.*1

Die Psychologin und Sexualtherapeutin Nele Sehrt*2 bringt diesen Unterschied auf den Punkt: „Frauen in heterosexuellen Beziehungen kommen beim Geschlechtsverkehr deutlich seltener zum Orgasmus als beispielsweise Frauen in homosexuellen Beziehungen.“ 2 Diese Aussage wirft eine spannende Frage auf. Wenn Frauen grundsätzlich weniger häufig zum Orgasmus kämen, müsste das unabhängig davon sein, mit wem sie Sex haben. Genau das zeigen die Studien aber nicht. Frauen in gleichgeschlechtlichen Beziehungen berichten deutlich häufiger von erfüllendem Sex und erreichen wesentlich öfter einen Orgasmus.

Auch eine Untersuchung der Universität Bern kommt zu einem ähnlichen Ergebnis. Mehr als 90 Prozent der Frauen gaben an, beim Solosex meist oder sogar immer einen Orgasmus zu erleben. Beim Sex mit Männern sinkt dieser Wert dagegen auf etwa 60 Prozent. *4

Der weibliche Körper scheint also durchaus zu wissen, wie ein Orgasmus funktioniert. Warum klappt es alleine oder bei homosexuellem Sex so viel häufiger als bei Sex mit dem anderen Geschlecht? Die Antwort ist deutlich komplexer, als viele zunächst vermuten.

Die Ursache liegt selten im Körper

Noch immer glauben viele Menschen, manche Frauen könnten einfach keinen Orgasmus bekommen. Andere denken, der weibliche Höhepunkt sei grundsätzlich komplizierter oder sogar eine Art Zufall. Heute wissen wir, dass diese Annahmen nicht korrekt sind, aber es gibt Faktoren, die das sexuelle Erleben beeinflussen können. Stress, Schlafmangel, hormonelle Veränderungen oder gesundheitliche Beschwerden wirken sich auf die Lust aus und können das Erreichen eines Orgasmus erschweren.*5 Auch der Menstruationszyklus spielt dabei eine Rolle. Je nach Zyklusphase verändert sich das Lustempfinden zum Teil deutlich. Darauf gehen wir ausführlicher in unserem Blog über Hormone und den weiblichen Zyklus ein.

All diese Faktoren erklären jedoch nicht, warum die Unterschiede zwischen Frauen und Männern so konstant auftreten. Forschende vermuten deshalb, dass die Ursache an anderer Stelle liegt und ein entscheidender Punkt ist fehlende Aufklärung.

Viele Menschen lernen in der Schule zwar, wie Fortpflanzung funktioniert, über den weiblichen Körper, die Vulva, Vagina oder die Klitoris wird dagegen oft nur am Rande gesprochen. Entsprechend wächst ein großer Teil der Menschen mit einem unvollständigen Bild von Sexualität auf. Hinzu kommt, dass über männliche Lust deutlich offener gesprochen wird als über weibliche.*7 Diese Unterschiede beginnen oft lange bevor Menschen ihre ersten sexuellen Erfahrungen machen.

Was Pornos mit dem Orgasm Gap zu tun haben

Auch Filme und soziale Medien prägen unser Bild von Sexualität. Und ganz besonders Mainstream-Pornos zeigen häufig denselben Ablauf. Die Frau ist innerhalb weniger Sekunden erregt und Penetration reicht aus, damit sie lautstark zum Orgasmus kommt. Sobald der Mann seinen Höhepunkt erreicht hat, endet die Szene. Mit der Wirklichkeit hat das oft ziemlich wenig zu tun.*7

Die Klitoris spielt in vielen Pornos kaum eine Rolle, obwohl sie für den Orgasmus der meisten Frauen entscheidend ist. Das Vorspiel dauert meist nur wenige Augenblicke und Kommunikation findet praktisch nicht statt. Wer mit solchen Bildern aufwächst, entwickelt leicht falsche Erwartungen. Der Eindruck entsteht, dass der weibliche Orgasmus „einfach passiert“ oder automatisch durch Penetration ausgelöst wird. Hinzu kommt ein weiterer Punkt: In vielen Beziehungen entscheidet unbewusst noch immer der männliche Orgasmus darüber, wann Sex endet. Kommt der Mann zum Höhepunkt, ist das Liebesspiel häufig vorbei. Selbst dann, wenn die Partnerin noch gar keinen Orgasmus hatte. Das passiert oft nicht aus böser Absicht, sondern spiegelt vielmehr Vorstellungen wider, die über Generationen weitergegeben wurden.

Und genau hier beginnt die eigentliche Geschichte des Orgasm Gap.

AM

Woher kommt dieses Denken eigentlich?

Dass Frauen beim Sex seltener zum Orgasmus kommen, ist kein neues Phänomen. Viele Vorstellungen, die unser Bild von weiblicher Lust bis heute beeinflussen, reichen mehrere Jahrhunderte zurück. Lange Zeit interessierte sich die Wissenschaft kaum für den weiblichen Orgasmus. Sexualität wurde vor allem unter einem Gesichtspunkt betrachtet: Fortpflanzung. Entscheidend war, dass der Mann eine Erektion bekam und ejakulierte. Ob die Frau Lust empfand oder einen Orgasmus hatte, spielte wenn überhaupt nur eine Nebenrolle.

Dieses Denken zog sich über Jahrhunderte hinweg durch Medizin, Forschung und Gesellschaft. Schon die anatomischen Zeichnungen von Leonardo da Vinci aus dem 15. Jahrhundert zeigen, wie wenig über den weiblichen Körper bekannt war. Nach seiner Vorstellung spielte die Klitoris praktisch keine Rolle. Er ging sogar davon aus, dass das Sperma des Mannes aus dem Gehirn über die Wirbelsäule in den Penis gelangt und anschließend in den Körper der Frau übertragen wird.*2 Heute wirken solche Annahmen fast absurd. Sie zeigen aber, wie viele Missverständnisse die Geschichte der Sexualität geprägt haben.

Besonders großen Einfluss hatte später Sigmund Freud. Der Begründer der Psychoanalyse war überzeugt, dass der klitorale Orgasmus eine unreife Form weiblicher Sexualität sei. Erst der vaginale Orgasmus galt für ihn als Zeichen einer „reifen“ Frau. Freud vertrat die Ansicht, dass Frauen im Laufe ihrer Entwicklung vom klitoralen zum vaginalen Orgasmus übergehen müssten. Blieb dieser vaginale Orgasmus aus, zog er einen bemerkenswerten Schluss: Das Problem liege nicht beim Mann oder beim Sex selbst, sondern bei der Frau.*2

Mit dieser Theorie setzte Freud Generationen von Frauen unter Druck. Viele glaubten über Jahrzehnte, mit ihnen stimme etwas nicht, wenn sie durch Penetration allein keinen Orgasmus erleben konnten. Obwohl diese Annahmen längst widerlegt sind, hielten sie sich erstaunlich lange. Noch bis weit ins 20. Jahrhundert wurden Freuds Vorstellungen in Psychologie und Medizin gelehrt.

Noch drastischer waren die Ansichten des britischen Gynäkologen Isaac Baker Brown im 19. Jahrhundert. Er war überzeugt, dass weibliche Masturbation psychische Erkrankungen wie Hysterie oder Epilepsie verursache. Seine „Lösung“ bestand darin, Frauen die Klitoris operativ zu entfernen.*2 Diese Beispiele machen deutlich, wie lange weibliche Lust missverstanden oder sogar bekämpft wurde. Das Thema war nicht einfach nur unerforscht. Es wurde häufig aus einer rein männlichen Perspektive betrachtet.

Was wir heute wissen

Die Forschung hat in den vergangenen Jahrzehnten enorme Fortschritte gemacht.

Heute besteht kein Zweifel mehr daran, dass die Klitoris für den Orgasmus der meisten Frauen eine zentrale Rolle spielt. Die spanische Gynäkologin Laia Valls Perez*3 weist darauf hin, dass Aussagen wie die von Freud viele Frauen unnötig verunsichert haben. Wer beim Sex keinen rein vaginalen Orgasmus erlebt, ist deshalb weder unreif noch „falsch entwickelt“. Stattdessen wissen wir heute, dass der sogenannte vaginale Orgasmus ebenfalls eng mit der Klitoris verbunden ist. Der äußere sichtbare Teil macht nur einen kleinen Bereich des gesamten Organs aus. Ein großer Teil der Klitoris liegt im Inneren des Körpers und wird bei Penetration indirekt stimuliert.

Deshalb sprechen viele Fachleute heute davon, dass auch ein vaginaler Orgasmus letztlich ein klitoraler Orgasmus ist, nur eben über andere Strukturen ausgelöst.

 Das zeigt vor allem eines: Über den weiblichen Orgasmus wissen wir heute deutlich mehr als noch vor hundert Jahren. Trotzdem gibt es weiterhin Bereiche, die wissenschaftlich noch nicht vollständig geklärt sind und gerade deshalb ist Aufklärung so wichtig. Denn je besser Menschen ihren eigenen Körper verstehen, desto leichter fällt es, Bedürfnisse zu verstehen und über sie zu sprechen.

Auch Hormone und Gesundheit spielen eine Rolle

Neben gesellschaftlichen Einflüssen gibt es selbstverständlich auch körperliche Faktoren als entscheidende Gründe, warum ein Orgasmus ausbleiben kann. Stress gehört zu den häufigsten Gründen, warum Lust nachlässt oder ein Orgasmus schwerer erreicht wird. Wer gedanklich bei der Arbeit ist oder ständig unter Anspannung steht, kann sich oft nur schwer auf Intimität einlassen.

Auch Schlafmangel, hormonelle Veränderungen, Medikamente oder bestimmte Erkrankungen beeinflussen das sexuelle Empfinden. Bei Frauen verändert sich die Lust zusätzlich im Verlauf des Menstruationszyklus. Manche Zyklusphasen gehen mit einer höheren sexuellen Lust einher, andere eher mit Müdigkeit oder einem geringeren Verlangen.

Kann man den Orgasm Gap schließen?

Die gute Nachricht lautet: Ja, sie lässt sich theoretisch deutlich verkleinern.

Dafür braucht es kein Wundermittel und auch keine komplizierten Techniken. Viel wichtiger ist ein offener Umgang mit Sexualität. Wer den eigenen Körper kennt, über Wünsche spricht und sich Zeit nimmt, schafft die besten Voraussetzungen für erfüllenden Sex. Ein erster Schritt ist, den Fokus auf den Orgasmus an sich abzulegen.

Ebenso wichtig ist es, der Klitoris die Aufmerksamkeit zu schenken, die sie verdient. Da sie für die meisten Frauen beim Orgasmus eine zentrale Rolle spielt, sollte ihre Stimulation selbstverständlich Teil des Liebesspiels sein. Dabei gibt es keinen richtigen oder falschen Weg. Manche Frauen bevorzugen direkte Berührungen, andere indirekte Stimulation oder eine Kombination aus verschiedenen Techniken. Ein hochwertiges Gleitgel kann den Sex angenehmer gestalten, denn es reduziert Reibung und kann dadurch dazu beitragen, dass sich die Sexualpartner:innen wohler und entspannter fühlen. Wer sich zusätzlich eine intensivere Stimulation wünscht, kann auf speziell entwickelte Stimulationsprodukte, sogenannte Pleasure Gels, zurückgreifen.

Für Frauen, die den Fokus auf die Stimulation der Klitoris legen möchten, kann pjur WOMAN Lust eine interessante Ergänzung sein. Für Frauen, die sich eine intensivere Stimulation dieses Bereiches wünschen, ist pjur WOMAN Lust Intense die ideale Ergänzung. Das wasserbasierte Pleasure Gel erzeugt innerhalb weniger Sekunden ein angenehm prickelndes Gefühl und kann sowohl beim gemeinsamen Vorspiel als auch mit Erotik-Toys und beim Sex verwendet werden.

Der Orgasm Gap betrifft allerdings nicht ausschließlich Frauen. Auch viele Männer berichten heute, dass sie sich weniger Leistungsdruck und mehr Genuss wünschen. Immer häufiger steht nicht mehr der möglichst schnelle Orgasmus im Mittelpunkt, sondern die Frage, wie Intimität länger und intensiver erlebt werden kann. Produkte für Stimulation wie pjur MAN Lust und Desensibilisierung wie die pjur superhero Reihe können dabei unterstützen und Paaren helfen, den Fokus stärker auf das gemeinsame Erlebnis zu legen.

Letztlich gibt es keine allgemeine Lösung für ein erfülltes Sexualleben. Jeder Mensch empfindet Lust anders. Genau deshalb lohnt es sich, neugierig zu bleiben und den eigenen Körper besser kennenzulernen.

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Fazit

Der Orgasm Gap ist kein Naturgesetz.

Er ist das Ergebnis vieler Faktoren, die sich über Jahrhunderte entwickelt haben. Fehlende Aufklärung, gesellschaftliche Rollenbilder und hartnäckige Mythen haben dazu beigetragen, dass weibliche Lust lange kaum erforscht oder offen thematisiert wurde. Heute wissen wir deutlich mehr als noch vor wenigen Jahrzehnten. Die Klitoris ist kein Nebenschauplatz, sondern ein zentrales Lustorgan. Kommunikation verbessert nachweislich das sexuelle Erleben. Gleichzeitig wächst das gesellschaftliche Bewusstsein dafür, dass erfüllender Sex bedeutet, die Bedürfnisse aller Beteiligten ernst zu nehmen.

Natürlich gibt es weiterhin Fragen, auf die die Forschung noch keine eindeutigen Antworten hat. Das gilt zum Beispiel für die vielen individuellen Unterschiede beim Orgasmus – etwa warum manche Menschen allein durch klitorale Stimulation zum Höhepunkt kommen, während andere zusätzlich vaginale oder andere Formen der Stimulation bevorzugen. Trotzdem hat sich in den vergangenen Jahren viel verändert. Immer mehr Menschen sprechen offen über Sexualität. Bücher, Podcasts und wissenschaftliche Studien schaffen Wissen, das früher kaum zugänglich war. Auch Sexual Wellness-Produkte werden heute zunehmend als Unterstützung für mehr sexuelles Wohlbefinden verstanden und nicht mehr als Tabuthema.

Vielleicht ist genau das der wichtigste Schritt, um den Orgasm Gap langfristig zu verkleinern: miteinander reden und akzeptieren, dass guter Sex nicht nach einem festen Drehbuch funktioniert. Denn am Ende geht es nicht darum, möglichst schnell zum Höhepunkt zu kommen. Es geht darum, Intimität gemeinsam zu erleben und die Bedürfnisse aller Personen die involviert sind ernst zu nehmen.

FAQ: Häufige Fragen zum Orgasm Gap

Was bedeutet „Orgasm Gap“?

Die Orgasm Gap beschreibt den Unterschied darin, wie häufig Männer und Frauen beim Sex einen Orgasmus erleben. Besonders in heterosexuellen Beziehungen kommen Männer deutlich häufiger zum Höhepunkt als Frauen. Studien sprechen je nach Untersuchung von einer Differenz von rund 30 Prozentpunkten oder mehr.

Warum kommen Frauen seltener zum Orgasmus?

Dafür gibt es keine einzelne Ursache. Fehlende Aufklärung, gesellschaftliche Rollenbilder und unrealistische Erwartungen spielen ebenso eine Rolle wie mangelnde Kommunikation oder fehlende klitorale Stimulation. Auch Stress, Hormone oder gesundheitliche Faktoren können das sexuelle Erleben beeinflussen.*5

Ist Penetration allein für die meisten Frauen ausreichend?

Nein. Für die meisten Frauen reicht Penetration allein nicht aus, um einen Orgasmus zu erreichen. Die Klitoris spielt für den weiblichen Höhepunkt eine entscheidende Rolle und wird während des Sex häufig nicht ausreichend stimuliert.

Warum kommen Frauen in homosexuellen Beziehungen häufiger zum Orgasmus?

Studien zeigen, dass Frauen in homosexuellen Beziehungen häufiger einen Orgasmus erleben als Frauen in heterosexuellen Beziehungen. Ein möglicher Grund ist, dass beide Partnerinnen den weiblichen Körper aus eigener Erfahrung kennen und häufig besser einschätzen können, welche Berührungen sich angenehm anfühlen. Gleichzeitig spielt auch die offene Kommunikation über Wünsche und Bedürfnisse eine wichtige Rolle.

Kann man den Orgasm Gap verkleinern?

Ja. Offene Gespräche über Wünsche und Bedürfnisse, ausreichend Zeit für Vorspiel sowie die Stimulation der Klitoris können dazu beitragen. Viele Paare empfinden außerdem Gleitgele oder Toys als hilfreiche Unterstützung, um gemeinsam neue Erfahrungen zu machen.

Welche Rolle spielt Selbstbefriedigung?

Eine große. Wer den eigenen Körper kennt, weiß meist besser, welche Berührungen sich angenehm anfühlen. Dieses Wissen kann dabei helfen, die eigenen Wünsche auch im gemeinsamen Sex zu kommunizieren. Studien zeigen außerdem, dass Frauen beim Solosex deutlich häufiger einen Orgasmus erleben als beim Sex mit einem Partner.

Beeinflussen Hormone den Orgasmus?

Ja. Der Menstruationszyklus, hormonelle Veränderungen, Stress, Schlafmangel oder bestimmte Erkrankungen können Lust und Orgasmusfähigkeit beeinflussen. Mehr dazu erfährst du in unserem Blog über Hormone und den weiblichen Zyklus.

Können Gleitgele oder Toys helfen?

Viele Menschen empfinden Gleitgele und Toys als sinnvolle Ergänzung ihres Sexuallebens. Ein Gleitgel kann Berührungen angenehmer machen und Reibung reduzieren. Toys können neue Reize schaffen und dabei helfen, die Klitoris gezielt zu stimulieren. Wichtig ist, Produkte zu wählen, die zu den eigenen Bedürfnissen und Vorlieben passen.

Ist mit mir etwas nicht in Ordnung, wenn ich nicht immer zum Orgasmus komme?

Nein. Jeder Mensch erlebt Sexualität anders. Nicht jeder sexuelle Kontakt endet mit einem Orgasmus – und das ist völlig normal. Wenn der ausbleibende Orgasmus jedoch dauerhaft belastet oder Fragen aufwirft, kann ein offenes Gespräch mit dem Partner oder der Partnerin sowie gegebenenfalls eine Beratung bei einer Sexualtherapeutin oder einem Sexualtherapeuten hilfreich sein.

Quellen

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