Als pjur 1995 gegründet wurde, war die gesellschaftliche Wahrnehmung von Sexualität eine andere als heute. Über intime Themen wurde nur selten offen gesprochen und viele Aspekte der Sexualität galten noch als Tabu. Gleitmittel waren ein Nischenprodukt und noch weit davon entfernt, als selbstverständlicher Bestandteil sexuellen Wohlbefindens wahrgenommen zu werden. Begriffe wie Sexual Wellness, sexuelle Gesundheit oder sexuelle Selbstbestimmung spielten im öffentlichen Diskurs kaum eine Rolle.
Anders war es in der Queer Community, insbesondere unter schwulen Männern. Dort gehörten hochwertige Gleitmittel für viele bereits selbstverständlich zu einer selbstbestimmten Sexualität. Qualität, Sicherheit und Verlässlichkeit spielten schon damals eine wichtige Rolle. Gleichzeitig wurde innerhalb der Community offener über Erfahrungen gesprochen und Wissen häufiger geteilt. Dadurch entstand ein Bewusstsein für die Bedeutung hochwertiger Intimprodukte, die seiner Zeit in vielerlei Hinsicht voraus waren.[CS1]
Genau hier beginnt auch die Geschichte von pjur.
Die ersten Menschen, die unsere Produkte ausprobierten und weiterempfahlen, kamen ganz selbstverständlich aus der Queer Community. Nicht, weil pjur sie bewusst als Zielgruppe ausgewählt hatte, sondern weil dort ein echter Bedarf bestand. Die Community kannte die Produktkategorie, wusste, worauf es bei hochwertigen Gleitmitteln ankommt, und schenkte einer jungen Marke ihr Vertrauen. Dieses Vertrauen war für pjur weit mehr als ein erfolgreicher Start. Es hat unsere Entwicklung geprägt und unsere Überzeugung bestärkt, Intimprodukte zu entwickeln, die höchsten Ansprüchen an Qualität und Sicherheit gerecht werden.
Dieses Vertrauen war für pjur eine besondere Bestätigung. Denn die Werte, für die die Marke heute steht, waren bereits damals Teil ihres Selbstverständnisses. Respekt, Offenheit und die Anerkennung unterschiedlicher Lebensrealitäten gehören seit der Gründung zu unserer Identität. Deshalb verstehen wir Vielfalt nicht als Trend, sondern als festen Bestandteil unserer Geschichte.
Respekt bedeutet für uns, Menschen unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung oder ihrer Geschlechtsidentität mit derselben Offenheit zu begegnen. Und es bedeutet anzuerkennen, dass die Queer Community ein unverzichtbarer Teil unserer Geschichte ist.
Respekt ist seit 1995 Teil unserer DNA
Seit der Gründung verfolgt pjur eine klare Vision: die Liebes- und Lebensqualität von Menschen weltweit zu verbessern. Dabei ging es nie darum, Menschen vorzuschreiben, wie sie ihre Sexualität leben sollten. Vielmehr wollten wir Produkte entwickeln, die sie dabei unterstützen – sicher und ohne gesellschaftliche Bewertung.
Alexander Giebel, GrĂĽnder und CEO von pjur, beschreibt diesen Anspruch so:
„pjur ist mit der Vision entstanden, die Liebes- und Lebensqualität von Menschen weltweit zu verbessern. Respekt ist für uns keine Floskel, vielmehr ist er die Grundlage jeder Entscheidung. Gerade im sensiblen Umfeld von Intimität und Sexualität ist es unsere Verantwortung, Haltung zu zeigen und Orientierung zu geben.“
Heute sprechen viele Unternehmen über Diversität und Inklusion. Für pjur sind diese Werte jedoch kein gesellschaftlicher Trend und keine Marketingstrategie. Sie gehören seit unserer Gründung zu unserem Selbstverständnis. Die Queer Community war von Anfang an ein wichtiger Teil unserer Geschichte und hat die Entwicklung unserer Marke entscheidend mitgeprägt.

Mehr als eine Community. Ein Teil unserer Geschichte
Die Queer Community war fĂĽr pjur nie einfach nur eine Zielgruppe. Sie war Wegbegleiter:in und Vertrauenspartner:in.
Schon früh entstanden Gespräche über Bedürfnisse, Produktqualität und darüber, was Menschen im Bereich Intimität wirklich wichtig ist. Dieses Vertrauen hat dazu beigetragen, pjur weiterzuentwickeln und die Marke zu dem zu machen, was sie heute ist.
Aus dieser Verbundenheit ist ĂĽber die Jahre ein langfristiges Engagement entstanden.
Ob Christopher Street Days, die Cologne Fetish Pride, die LOLALAND Neo Revue, die Ausstellung SEX NOW im NRW-Forum Düsseldorf oder unsere langjährige Partnerschaft mit der KiezTour Berlin. pjur unterstützt Projekte, die Menschen zusammenbringen und einen offenen Umgang mit Sexualität fördern.
Dabei geht es uns nicht darum, während der Pride Season sichtbar zu sein oder kurzfristig Aufmerksamkeit zu schaffen. Unser Engagement ist Ausdruck unserer Verbundenheit mit einer Community, die pjur seit den Anfängen begleitet und bis heute ein wichtiger Teil unserer Geschichte ist. Für uns endet Unterstützung deshalb nicht mit der Pride Season. Sie zeigt sich in langfristigen Partnerschaften, im offenen Austausch und darin, queeren Menschen Raum und Sichtbarkeit zu geben. Denn echte Veränderung entsteht nicht durch einzelne Kampagnen, sondern durch kontinuierliches Engagement und die Bereitschaft, einander zuzuhören.
Produkte, die aus echten BedĂĽrfnissen entstehen
Unsere enge Verbindung zur Queer Community spiegelt sich seit jeher auch in unserer Produktentwicklung wider.
Produkte für einen sicheren und komfortablen Analverkehr gehören seit den Anfängen zu den wichtigsten Produktkategorien von pjur. Nicht, weil sie einem Trend folgen, sondern weil sie aus den Bedürfnissen von Menschen entstanden sind, für die hochwertige Produkte in diesem Bereich schon immer selbstverständlich waren. Bis heute entwickeln wir Anal-Produkte, die höchste Ansprüche an Qualität, Sicherheit und Komfort erfüllen.
Gleichzeitig wissen wir, dass Intimität für jeden Menschen anders aussieht. Deshalb entwickeln wir Produkte für unterschiedlichste Bedürfnisse – von speziell auf den sensiblen Intimbereich von Frauen abgestimmte Produkte bis hin zur besonders haut- und schleimhautverträglichen pjur med Reihe. Gerade innerhalb der LGBTQIA+ Community gibt es Menschen mit sehr unterschiedlichen körperlichen Voraussetzungen und Bedürfnissen. Besonders sanfte Formulierungen können beispielsweise für trans- oder nicht-binäre Personen von Bedeutung sein, wenn empfindliche Haut oder Schleimhäute eine besonders hohe Verträglichkeit erfordern.
Für uns geht es dabei nicht darum, Produkte für einzelne, fest definierte Personengruppen zu entwickeln. Es geht darum, Menschen zuzuhören, ihre Bedürfnisse ernst zu nehmen und Produkte zu schaffen, die sie in ihrer individuellen Sexualität bestmöglich unterstützen.

Eine Haltung, die unseren Alltag prägt
Heute arbeitet pjur mit Menschen aus den unterschiedlichsten Ländern und Kulturen zusammen. Unterschiedliche Perspektiven bereichern unsere tägliche Arbeit, doch eine Überzeugung verbindet alles, was wir tun: Jeder Mensch verdient denselben Respekt.
Diese Haltung zeigt sich nicht nur in unseren Produkten oder Partnerschaften. Sie prägt auch unseren Umgang mit Kund:innen, Händler:innen, Mitarbeitenden und Communities auf der ganzen Welt.
Vielfalt bedeutet für uns nicht, Unterschiede hervorzuheben. Vielfalt bedeutet, Menschen in ihrer Individualität selbstverständlich anzuerkennen.
Fazit: Ohne die Queer Community wäre pjur nicht dieselbe Marke
Die Geschichte von pjur ist untrennbar mit der Queer Community verbunden. Lange bevor hochwertige Gleitmittel ihren Weg in den Mainstream fanden, gehörten sie für viele Menschen der Community selbstverständlich zum Alltag. Die Produktkategorie war vertraut, Qualität und Sicherheit spielten eine wichtige Rolle und das Wissen über hochwertige Intimprodukte wurde offen geteilt.
Deshalb verstehen wir unser Engagement für die Queer Community nicht ausschließlich als gesellschaftliches Statement oder als zeitlich begrenzte Initiative. Es ist Ausdruck unserer Verbundenheit mit einer Community, die pjur seit den Anfängen begleitet und unserer Marke früh ihr Vertrauen geschenkt hat.
Respect at Our Core bedeutet für uns, jedem Menschen mit Offenheit, Wertschätzung und Respekt zu begegnen. Es bedeutet aber auch, Danke zu sagen. Danke an eine Community, die unsere Geschichte von Beginn an mitgeschrieben hat und bis heute ein unverzichtbarer Teil von pjur ist.
Denn ohne die Queer Community wäre pjur nicht die Marke, die sie heute ist.