Bei Frauen, die unter vaginaler Trockenheit leiden, empfehlen wir unsere silikonbasierten Gleitmittel, bzw. wasserbasierte Produkte ohne Glyzerin und Glykol, zur Vorbeugung einer eventuellen Schleimhautreizung.
Osmolarität
Gemäß dem State of the Art – Technologie/Stand der Technik in Bezug auf Technologie stehen Methoden zur Linderung von vaginaler Trockenheit im Fokus, die
den Komfort der intimen sexuellen Aktivität verbessern,
die natürliche Lubrikation des Körpers ergänzen und
Symptome der vaginalen Trockenheit verringern.
Glykole und Glycerin werden in wasserbasierten Gleitmitteln als Konservierungsstoffe eingesetzt und können die Osmolarität beeinflussen.
Um eine angemessene Osmolarität aufrechtzuerhalten, wird ein bestimmter Grenzwert an Glykolen und Glycerin eingehalten.
Das übermäßige Vorhandensein von Glycerin und Glykolen ist toxisch für Laktobazillen und fördert sowohl die Herpes-simplex-Infektion als auch die bakterielle Vaginose.
Darüber hinaus kann Glycerin von Candida albicans als Nährstoffquelle genutzt werden. (WHO 2012, Cagnacci, Gallo et al. 2019)
Es kann nie ganz ausgeschlossen werden, dass in Einzelfällen bei empfindlichen Anwendern Unverträglichkeiten diesbezüglich auftreten. Bereits eine beim Anwender vorhandene Reizung der Schleimhaut mit kleinen, nicht sichtbaren Hautrissen kann bei der Anwendung des Gleitmittels zu leichten Empfindungen führen.
Aufgrund der uns vorliegenden Informationen kann man von einem vorübergehenden leichten Effekt ausgehen, welcher typisch für eine Unverträglichkeit oder Überempfindlichkeit mit Inhaltsstoffen aufgrund einer vorhandenen Reizung oder leichten unbemerkten Hautirritation ist.